IöBW - Institut für ökonomische Bildung und Wissenstransfer

Das Institut für ökonomische Bildung und Wissenstransfer setzt sich für die Verbreitung von ökonomischem Wissen in alle Bereiche der Gesellschaft ein. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeit liegt dabei auf der Entwicklung und Bewertung von Inhalten sowie Vermittlungstechniken für wirtschafts­wissenschaftliche Themen in der frühen Lernphase von Menschen (Kindergarten, Grundschule).

Die Fähigkeit, richtige ökonomische Entscheidungen zu treffen, ist - wie fast alle anderen menschlichen Fähigkeiten – grundsätzlich für jeden erlernbar. Je früher der Lernprozess beginnt und je intensiver und interessanter das hierfür erforderliche Wissen vermittelt wird, desto besser wird die ökonomische Bildung von Kindern. Auf mikroökonomischer Ebene ist diese aber Grundvoraussetzung dafür, auch bei komplexeren Problemstellungen im Erwachsenenalter die richtige ökonomische Entscheidung zu treffen. Um es einfach zu formulieren: Je früher Kinder mit Themen wie Geld oder auch Börse in Verbindung kommen, umso leichter fällt es ihnen später, sich in diesen Bereichen zurecht zu finden.

Sowohl in den Kindergärten als auch in den ersten Jahren der Grundschule werden Wirtschaftsthemen praktisch nicht behandelt. Dennoch werden die Kinder tagtäglich bewusst oder unbewusst vor ökonomische Entscheidungen gestellt. (Beispiel Taschengeld, Arbeitslosigkeit der Eltern usw.) In diesem Spannungsverhältnis möchte das Institut mit den Ergebnissen seiner Forschung interdisziplinär tätig werden. Es gilt deshalb, verstärkt bei den Schulen und Ministerien – aber insbesondere bei Kindern und deren Eltern – Interesse für das Thema "Wirtschaft" zu wecken, die Vorteile eines guten Grundwissens in diesem Bereich zu vermitteln und in der öffentlichen Diskussion in den Fokus zu stellen.


Die Leitung des Institutes steht unter der Verantwortung von Dipl.-Kfm. Bernd Giezek.