Business Psychology, B.Sc.
Als bundesweit erste Hochschule bieten wir seit dem Wintersemester 2003/2004 einen Bachelor-Studiengang "Business Psychology" an. Damit erwerben Sie bereits nach sechs Semestern Ihren ersten berufsqualifizierenden und international anerkannten Abschluss "Bachelor of Science". Das zu Grunde liegende Konzept wurde im Mai 2003 durch eine unabhängige Agentur, die Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA), geprüft und für gut befunden. Diese sog. Akkreditierung, eine Art TÜV-Siegel, haben erst wenige der bundesweit etwa 1.000 Programme erhalten.
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Der Bachelor-Studiengang richtet sich an Sie, wenn Sie einerseits die "harten" Grundlagen der BWL kennen lernen möchten, andererseits an "weichen" wirtschaftspsychologischen Fragestellungen interessiert sind, also z.B. Menschen anleiten, Werbewirkungen abschätzen oder betriebliche Veränderungsprozesse begleiten wollen. Denn die Wirklichkeit in Unternehmen ist zunehmend durch komplexer werdende Aufgabenstellungen gekennzeichnet. Einerseits sind fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse nach wie vor unverzichtbar. Andererseits wird zunehmend deutlich, dass diese allein nicht ausreichen, etwa wenn ein betriebswirtschaftlich stimmiges Controlling-Konzept am Widerstand der Belegschaft scheitert. Menschen handeln, das zeigt das Beispiel "Börse", oft nicht logisch, sondern "psycho-logisch".
Business Psychologists sind hauptsächlich auf folgenden Gebieten - und dies oft als selbstständige Berater - tätig:
- Marketing und Marktforschung
- Human Resource Management, insb. Personalauswahl und -entwicklung
- Consulting und Change Management
- Arbeit und Technik
- Training und Coaching
Das Studium zeichnet sich dadurch aus, dass es konsequent von diesen Einsatzfeldern aus - also outside-in - konzipiert wurde. Unsere Mission lautet, das unter Anwendungsgesichtspunkten Beste aus wirtschaftspsychologischen und wirtschaftswissenschaftlichen Feldern zu vermitteln. Dies findet sich in den in der Grafik visualisierten Kompetenzbereichen wieder. Das inhaltlich und zeitlich anspruchsvolle Programm mit durchschnittlich 25 Präsenzstunden pro Vorlesungswoche hebt sich des Weiteren durch folgende Merkmale vom FH-Standard ab:
- einwöchige Psychologie-Anwendungsblöcke am Ende jeden Semesters, die zeigen, was man mit dem Gelernten praktisch anfangen kann
- Vergabe von sog. Credits für die Lehrveranstaltungen, vor allem zur Abbildung der Arbeitsbelastung (Workload)
- Lehre von Zusammenhangswissen durch sog. Module: Jeder Kompetenzbereich besteht aus inhaltlich zusammenhängenden Lehrveranstaltungen, die - mündlich oder schriftlich - auch untereinander abgestimmt geprüft werden. So werden inhaltliche Doppelungen bzw. Auslassungen vermieden.
- verbindliches Coaching: Das 4. Semester stellt ein Praxis-Projektsemester dar, auf das Sie u.a. durch Seminare wie "Projektmanagement" oder "Psychologische Intervention" vorbereitet werden. Während der Tätigkeit in der Praxis ist ein Kleingruppen- oder Einzel-Coaching durch die Lehrenden verbindlich.
- Berufserfahrung der Dozenten: Alle Dozenten der BiTS verfügen über eine langjährige, durchschnittlich fast 13-jährige Berufserfahrung. Damit unterscheiden wir uns deutlich von der Mindest-Berufserfahrung, die Professoren an öffentlichen Fachhochschulen nachweisen müssen (5 Jahre).
Informieren Sie sich bei der Dekanin Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke.

