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Rubicon Contest 2010: Nachhaltigkeit
am 05.03.2010
Kein Wort hat in den letzten Monaten so viel an Bedeutung gewonnen wie der Begriff „Nachhaltigkeit“. Verantwortungsbewusstes Wirtschaften, vernünftige Gehälter, langfristig ausgerichtete unternehmerische Planung – all das und noch viel mehr verbirgt sich hinter diesem Begriff. „Nachhaltigkeit ist in letzter Zeit immer wichtiger geworden. Besonders in Zeiten nach der Wirtschaftskrise ist ein Umdenken im Wirtschaftsbereich und in der Wirtschaftspolitik unerlässlich“, betont die Referentin für zukunftsorientiertes Denken, Katja Breyer, vom Evangelischen Entwicklungsdienst auf der Pressekonferenz zu Rubicon.
Doch so richtig gewinnt der Begriff erst an Gewicht, wenn die jungen Generationen die Idee dahinter verinnerlichen und in die Tat umsetzen. Sie sind es, die die Entscheider und Führungskräfte von morgen sind. Deswegen hat sich der Rubicon Contest, ein studentischer Hochschulwettbewerb, bei seiner diesjährigen Ausgabe vom 8. bis zum 10. März auf dem Campus der BiTS das Thema „Sustainability – Nachhaltigkeit“ groß auf die Fahnen geschrieben. „Es ist das prägende Thema der Zukunft und wir als Studenten sehen uns auch in der Verantwortung, an wirklichen Problemlösungen mitzuarbeiten“, erklärt Projektleiter und Student der BiTS Rouven Marquardt. Auch Jan Untiedt, Marketing Director der BiTS, fand lobende Worte für den Wettbewerb: „Die BiTS freut sich, ein Projekt wie den Rubicon Contest zu begleiten und für die Studenten raumgebend zu wirken. Wir bilden junge Leute mit wichtigem Gedankengut und Wissen aus, sodass diese rund um das Thema Nachhaltigkeit arbeiten können.“ Auch Katja Breyer machte auf der Pressekonferenz zum Auftakt von Rubicon deutlich, dass bei den jungen Menschen angefangen werden muss: „Besonders die jungen Leute müssen sich mit Problemen wie der Wirtschaftskrise auseinandersetzen und diesen mit Kreativität entgegenwirken. Der Rubicon Contest ist ein Schritt in die richtige Richtung, da er ein Wettbewerb der Ideen ist.“
Dazu hat das 16-köpfige Organisationsteam 100 Studenten aus aller Welt eingeladen. 55 Viererteams hatten sich beworben, 25 dürfen letztlich am Rubicon Contest teilnehmen. Aus stolzen 18 Ländern reist die wirtschaftswissenschaftliche Nachwuchselite an den Seilersee, darunter hochkarätige Universitäten wie Princeton, Kopenhagen oder St.Gallen. An den drei Wettbewerbstagen müssen die Teilnehmer dann zunächst in einem computergestützten Planspiel ihr unternehmerisches Verständnis beweisen und sich gegen die Konkurrenz am Markt mit der nachhaltigsten Strategie behaupten. Im Halbfinale und im Finale warten dann „Case Studies“, die nach dreistündiger Vorbereitungszeit vor einer academic, business und young professional Jury präsentiert werden müssen. Schon im letzten Jahr war der Wettbewerb mit dem Thema „Green Business Management“ auf der Höhe der Zeit. In der ersten Case Study von Cove & Co mussten die Studenten Ideen zur Erschließung von neuen Konsumentengruppen in der Luxusgüterindustrie präsentieren. Die finale Case Study, frei entwickelt vom letztjährigen Organisationsteam, suchte nach Lösungsansätzen zur neuen EU-Bestimmung zur Regulierung des CO2-Ausstoßes in der Automobilbranche.
Verschiedenste Unternehmen haben bereits Nachhaltigkeitsaspekte in den Mittelpunkt ihrer Unternehmensphilosophie gestellt und in klar definierten Richtlinien verankert. Diese stützen sich auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und den sozialen Werten. „Auch zu charakterisieren als die drei Ps: people – profit – planet“, erklärt Prof. Dr. Thomas Meuser von der BiTS Iserlohn. „Ohne Nachhaltigkeit würde uns der Teppich unter den Füßen weggezogen werden – die Menschheit würde sich innerhalb der nächsten Generationen selbst vernichten“ ergänzt er.
Weitere Informationen zum Rubicon Contest 2010 erhalten sie auf der Homepage unter http://www.rubicon-contest.com/.

